Der Begriff Systemwiederherstellung bezeichnet eine Funktion des Betriebssystems Windows vom Software-Hersteller Microsoft, diese besitzt die Aufgabe alle System- und Konfigurationsdateien in einen vorherigen Zustand zurückzuführen. Die Systemwiederherstellung wurde erstmals im Microsoft Windows ME vorgestellt und wird durch sogenannte Wiederherstellungspunkte bewerkstelligt, heutzutage ist die Systemwiederherstellung unter anderem auch in den Betriebssystemen Windows XP und Windows Vista ausführbar.

Der Wiederherstellungspunkt ist nicht anderes als eine Backup-Sicherung, welche entweder manuell angelegt werden kann oder durch die Systemwiederherstellungsfunktion in regelmäßigen Abständen erstellt wird. Insbesondere nach der Installation bestimmter Software, legt das System einen Wiederherstellungspunkt an, vor der Installation von Treibern, operierender oder systemnaher Software sollte der Wiederherstellungspunkt jedoch manuell erstellt werden.

Falls eine Systemwiederherstellung durchgeführt wird, werden lediglich System- und Konfigurationsdateien zurückgesetzt, andere Daten wie Musik, Bilder, Filme, Programme oder Spiele sind von der Wiederherstellung nicht betroffen, sie werden nicht verändert. In dem Betriebssystemen Windows Vista/XP kann die Systemwiederherstellung durch die Start-Taste aufgerufen werden, im Menü folgt man einfach den Links Alle Programme – Zubehör – Systemprogramme – Systemwiederherstellung.



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