Windows XP legt glücklicherweise automatisch eine Kopie der wichtigsten Systemdateien an um einen fehlerfreien Betrieb zu gewährleisten. Diese Kopien der Systemdateien befinden sich im Ordner Windows\System32\dllcache. Dieser Ordner ist versteckt und nur sichtbar, wenn man die entsprechenden Optionen im Explorer eingestellt hat.

Wird eine dieser dort gesicherten Systemdateien gelöscht oder beschädigt, beispielsweise durch einen Virus oder ein Missgeschick, wird die Originaldatei automatisch wiederhergestellt.

Man kann diese Überprüfung und Wiederherstellung auch manuell starten und durchführen z.B. wenn man den Verdacht hat das irgendetwas in dieser Richtung passiert ist. Der Befehl für die Überprüfung der Systemdateien lautet sfc und wird in der Eingabeaufforderung eingegeben. Die Eingabeaufforderung startet man, in dem man unter Start – Ausführen den Befehl cmd eingibt. Zusätzlich werden an sfc noch Parameter, getrennt mit einem Leerzeichen, angehängt.

Folgende Parameter sind dabei möglich:

  • /? – zeigt die möglichen Optionen an
  • /scannow – Überprüft sofort alle geschützten Systemdateien
  • /scanonce – Überprüfung der Systemdateien nach einem Neustart
  • /scanboot – Überprüfung der Systemdateien bei jedem Neustart
  • /revert – Scan wird auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt
  • /purgecache – Überprüfung und Säuberung des Sicherungsverzeichnisses
  • /cachesize=200 – Größe des Sicherungsverzeichnisses, hier 200 MB

Werden falsche oder beschädigte Dateien gefunden, werden diese durch die Original-Versionen ersetzt. Dies geschieht, bildschirmgeführt, mit der Windows-CD.

Quelle: Systemdateien überprüfen auf Dirks-Computerecke.de



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